Hall of Fame 1970-1979

Der Motorsport hat in seinen verschiedenen Serien Persönlichkeiten und Talente hervorgebracht.
Diesen Fahrern wollen wir in unserer «Hall of Fame» Tribut zollen.

INDEX | 1950-1959 | 1960-1969 | 1970-1979 | 1980-1989 | 1990-1999 | 2000-2009 | 2010-2019

Mario ANDRETTI | geb. 28.02.1940 in Montona (ITA)

Mario Andretti (USA) gewann 1965, 1966, 1969 und 1984 die IndyCar Series, damals die USAC Championship Car Series oder die Championship Auto Racing Teams (CART). Im Jahre 1969 siegte er beim Indianapolis 500 Rennen. Die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann Andretti 1978 mit Lotus. Insgesamt gewann er 12 Grand Prix und sicherte sich 18 Pole Positions bei 128 Starts in der Formel 1.

Emerson FITTIPALDI | geb. 12.12.1946 in São Paulo (BRA)

Emerson Fittipaldi (BRA) gewann 1989 die IndyCar Series. Im Jahre 1989 und 1993 siegte er beim Indianapolis 500 Rennen. Die Formel-1-Weltmeisterschaft ging 1972 mit Lotus und 1974 mit McLaren an Fittipaldi. Insgesamt siegte er bei 14 Grand Prix und sicherte sich 6 Pole Positions bei 144 Starts in der Formel 1.

James HUNT | geb. 29.08.1947 in Epsom (GBR); gest. 15.06.1993 in Wimbledon (GBR)

James Hunt (GBR/45) fuhr zwischen 1973 und 1979 für die F1-Teams McLaren, March, Hesketh und Wolf. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1975 beim Grossen Preis der Niederlande mit Hesketh. Hunt wurde 1976 Weltmeister in der Formel 1, gewann 10 Grand Prix und sicherte sich 14 Pole Positions bei 92 Starts. James Hunt verstarb 1993 nach einem Herzinfarkt.

Jacky ICKX | geb. 01.01.1945 in Brüssel (BEL)

Jacky Ickx (BEL) siegte insgesamt 6 Mal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (1969, 1975-77, 1981, 1982). Er wurde 1969 und 1970 Vize-Weltmeister in der Formel-1-Weltmeisterschaft mit Brabham und Ferrari. Ickx fuhr zwischen 1966 und 1979 für die Teams von Tyrrell, Cooper, Ferrari, Brabham, McLaren, Iso, Lotus, Williams, Wolf, Ensign und Ligier. Insgesamt siegte er bei acht Grand Prix und sicherte sich 13 Pole Positions bei 114 Starts in der F1.

Niki LAUDA | geb. 22.02.1949 in Wien (AUT); gest. 20.05.2019 in Zürich (SUI)

Niki Lauda (AUT/70) fuhr zwischen 1971 und 1985 für die F1-Teams March, BRM, Ferrari, Brabham und McLaren. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1974 beim Grossen Preis von Spanien mit Ferrari. Im Jahr 1976 überlebte er einen Unfall auf dem Nürburgring beim Grossen Preis von Deutschland nur dank der Hilfe von Fahrerkollegen, die ihn aus dem brennenden Ferrari zogen. Lauda wurde 1975, 1977 und 1984 Weltmeister in der Formel 1, gewann 25 Grand Prix und sicherte sich 24 Pole Positions bei 171 Starts. Niki Lauda starb am 20. Mai 2019 im Kreise seiner Familie im Universitätsspital Zürich nach Lungen- und Nierenproblemen.

Angel NIETO | geb. 25.01.1947 in Zamora (ESP); gest. 03.08.2017 auf Ibiza (ESP)

Angel Nieto (ESP/60) hat insgesamt 13 Weltmeistertitel gewonnen in den Klassen 50cm³ und 125cm³ in der Motorrad-WM zwischen 1969 und 1984. Bei 176 Starts stand er bei 90 Rennen zuoberst auf dem Siegerpodest, fuhr 34 Pole Positions und 81 Schnellste Runden heraus. Mit den Motorradmarken Derbi, Kreidler, Bultaco, Garelli und anderen Herstellern belegte Nieto 139 Podestplätze in seiner Karriere. Im August 2017 starb Nieto nach einem Unfall mit einer Quad-Maschine an schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.

Jody SCHECKTER | geb. 29.01.1950 in East London (SAF)

Jody Scheckter (SAF) fuhr zwischen 1972 und 1980 für die F1-Teams McLaren, Tyrrell, Wolf und Ferrari. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1974 beim Grossen Preis von Schweden mit dem Team Tyrrell. Scheckter wurde 1979 Weltmeister in der Formel 1, gewann 10 Grand Prix und sicherte sich drei Pole Positions bei 112 Starts.