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Hall of Fame 1980-1989

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Der Motorsport hat in seinen verschiedenen Serien Persönlichkeiten und Talente hervorgebracht.
Diesen Fahrern wollen wir in unserer «Hall of Fame» Tribut zollen.

Mick DOOHAN | geb. 04.06.1965 in Brisbane (AUS)

Mick Doohan (AUS) wechselte nach nur einem Jahr in der Superbike-WM (drei Siege bei vier Starts 1988) in die oberste Klasse der Motorrad-WM (500cm3 heute MotoGP). Dort feierte er in den Jahren 1994, 95, 96, 97 und 1998 fünf Weltmeistertitel, alle mit Honda. Bei 137 Starts stand er 54 Mal auf dem Siegerpodest zuoberst. Insgesamt stand Doohan 95 Mal auf dem Siegertreppchen der ersten Drei und fuhr 58 Pole Positions heraus. Nach schweren Verletzungen am rechten Bein gab der fünffache Weltmeister im Jahr 1999 seinen Rücktritt noch vor Saisonende.

Alan JONES | geb. 02.11.1946 in Melbourne (AUS)

Alan Jones (AUS) gewann 1980 die Formel-1-Weltmeisterschaft. Er fuhr zwischen 1975 und 1986 für die Teams von Hesketh, Hill, Surtees, Shadow, Williams, Arrows und Lola. Insgesamt siegte er bei 12 Grand Prix und sicherte sich sechs Pole Positions bei 116 Starts. Jones war der erste Fahrer der mit dem Team von Williams einen Fahrer-Weltmeistertitel und den Gewinn der Konstrukteurswertung feiern konnte.

Juha KANKKUNEN | geb. 02.04.1959 in Laukaa (FIN)

Juha Kankkunen (FIN) gewann 1986, 1987, 1991 und 1993 die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit Peugeot, Lancia und Toyota. Insgesamt siegte er bei 23 Rallys (75 Podiumsplätze) und fuhr bei 686 Wertungsprüfungen Bestzeit in der WRC. Vier Mal stand Kankkunen bei der Rallye Australien zu oberst auf dem Siegerpodest.

Nelson PIQUET | geb. 17.08.1952 in Rio de Janeiro (BRA)

Nelson Piquet (BRA) fuhr zwischen 1978 und 1991 für die Teams Ensign, McLaren, Brabham, Williams, Lotus und Benetton. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1980 beim Grossen Preis der USA in Long Beach mit einem Brabham. Insgesamt gewann er 23 Grand Prix und sicherte sich 24 Pole Positions bei 204 Starts. In den Jahren 1981, 1983 und 1987 wurde Piquet Weltmeister mit Brabham (1981 und 1983) und Williams. Piquet war damals der erste F1-Fahrer der mit einem Turbo-Motor getriebenen Fahrzeug Weltmeister wurde.

Alain PROST | geb. 24.02.1955 in Saint-Chamond (FRA)

Alain Prost (FRA) fuhr zwischen 1980 und 1993 für die Teams McLaren, Ferrari, Renault und Williams. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1981 beim Grossen Preis von Frankreich in Dijon mit Renault. Insgesamt gewann er 51 Grand Prix und sicherte sich 33 Pole Positions bei 199 Starts. In den Jahren 1985, 1986, 1989 und 1993 wurde Prost Weltmeister mit McLaren und Williams (1993).

Keke ROSBERG | geb. 06.12.1948 in Solna (SWE)

Keke Rosberg (FIN), der in Schweden geborene Finne, fuhr zwischen 1978 und 1986 für die Teams Theodore, ATS, Wolf, Fittipaldi Automotive, Williams und McLaren in der Formel 1. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1982 beim Grossen Preis der Schweiz in Dijon (FRA) mit Williams. Im gleichen Jahr wurde er Weltmeister obwohl Rosberg nur dieses eine Rennen gewonnen hatte in jener Saison. Insgesamt gewann er fünf Grand Prix und sicherte sich fünf Pole Positions bei 114 Starts. Von 1992 bis 1995 startete Rosberg in der DTM mit Mercedes und Opel, er gewann ein Rennen. Im Jahr 2016 wurde Sohn Nico Rosberg Fahrer-Weltmeister in der Formel 1.

Walter RÖHRL | geb. 07.03.1947 in Regensburg (GER)

Walter Röhrl (GER) gewann 1980 mit Fitat und 1982 mit  Opel die Rallye-Weltmeisterschaft. Beide Weltmeisterschaftstitel feierte er mit Beifahrer Christian Geistdörfer. Bei 75 Starts siegte er bei 14 Rallyes und stand 31 Mal auf dem Siegerpodest der ersten Drei. Die Rallye Monte Carlo beendete Walter Röhrl vier Mal als Sieger in den Jahren 1980 und 1982 bis 1984.