Hall of Fame 1990-1999

Der Motorsport hat in seinen verschiedenen Serien Persönlichkeiten und Talente hervorgebracht.
Diesen Fahrern wollen wir in unserer «Hall of Fame» Tribut zollen.

INDEX | 1950-1959 | 1960-1969 | 1970-1979 | 1980-1989 | 1990-1999 | 2000-2009 | 2010-2019

Mika HÄKKINEN | geb. 28.09.1968 in Vantaa (FIN)

Mika Häkkinen (FIN) fuhr zwischen 1991 und 2001 für die Teams Lotus und McLaren in der Formel 1. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1996 beim Grossen Preis von Europa (Jerez/ESP) mit McLaren. Im Jahr 1995 überlebte er einen Unfall in Adelaide beim Grossen Preis von Australien nur mit viel Glück und langer Genesungszeit. Insgesamt gewann Häkkinen zwei Weltmeisterschaften (1998 und 1999), siegte bei 20 Grand Prix und sicherte sich 26 Pole Positions bei 161 Starts.

Damon HILL | geb. 17.09.1960 in London (GBR)

Damon Hill (GBR) fuhr zwischen 1992 und 1999 für die Teams Brabham, Williams, Arrows und Jordan in der Formel 1. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1993 beim Grossen Preis von Ungarn mit Williams. Er gewann 1996 die F1-Weltmeisterschaft mit Williams, siegte bei 22 Grand Prix und sicherte sich 20 Pole Positions bei 115 Starts. Damon Hill ist einer der wenigen Rennfahrer-Söhnen die es geschafft haben, es dem Vater gleich zu tun und Weltmeister zu werden. Vater Graham Hill wurde 1962 und 1968 Weltmeister in der Formel 1.

Nigel MANSELL | geb. 08.08.1953 in Upton-upon-Severn (GBR)

Nigel Mansell (GBR) fuhr zwischen 1980 und 1995 für die Teams Lotus, Williams, Ferrari und McLaren in der Formel 1. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1985 beim Grossen Preis von Europa (Brands Hatch/GBR) mit Williams. Insgesamt gewann er eine Weltmeisterschaft (1992), siegte bei 31 Grand Prix und sicherte sich 32 Pole Positions bei 187 Starts. Im Jahr 1993 wurde Mansell Meister in der amerikanischen IndyCar-Serie mit dem Newmann/Haas Racing Team.

Tommi MÄKINEN | geb. 26.06.1964 in Puuppola (FIN)

Tommi Mäkinen (FIN) gewann 1996, 1997, 1998 und 1999 die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit Mitsubishi. Insgesamt siegte er bei 24 Rallys und fuhr bei 358 Wertungsprüfungen Bestzeit in der WRC. Fünf Mal stand Mäkinen bei der Rallye Finnland und vier Mal bei der Rallye Monte Carlo zu oberst auf dem Siegerpodest. Seit 2016 leitet er das Rallye-WM-Team von Toyota.

Colin MCRAE | geb. 05.08.1968 in Lanark; gest. 15.09.2007 in Lanark (SCO)

Colin McRace (SCO/39) gewann 1995 die Rallye-Weltmeisterschaft mit Subaru. Insgesamt siegte er bei 25 Rallye-WM-Läufen und sicherte sich 42 Podestplätze bei 141 Starts. Er fuhr zwischen 1987 und 2006 für die Teams von Peugeot, Subaru, Ford und Citroën. Am 15. September 2007 starb Colin McRae auf seinem Landsitz in Lanark nach einem Hubschrauberabsturz.

Ayrton SENNA | geb. 21.03.1960 in São Paulo (BRA); gest. 01.05.1994 in Bologna (ITA)

Ayrton Senna (BRA/34) gewann 1988, 1990 und 1991 die Formel-1-Weltmeisterschaft mit McLaren. Insgesamt siegte er bei 41 Grand Prix und sicherte sich 65 Pole Positions bei 161 Starts in der Formel 1. Senna fuhr zwischen 1984 und 1994 für die Teams Tolemann, Lotus, McLaren und Williams. Am 1. Mai 1994 starb Ayrton Senna nach einem Unfall in Imola beim Grossen Preis von San Marino erst 34-jährig im Spital von Bologna (ITA).

Jacques VILLENEUVE | geb. 09.04.1971 in Saint-Jean-sur-Richelieu (CAN)

Jacques Villeneuve (CAN) fuhr zwischen 1996 und 2003 für die Teams Williams, BAR, Renault und Sauber in der Formel 1. Seinen ersten Grand Prix Sieg feierte er 1996 beim Grossen Preis von Europa (Nürburgring/GER) mit Williams. Insgesamt gewann er eine Weltmeisterschaft (1997), siegte bei 11 Grand Prix und sicherte sich 13 Pole Positions bei 162 Starts. Im Jahr 1995 wurde Villeneuve Meister in der amerikanischen IndyCar-Serie mit dem Team Green. Im gleichen Jahr gewann er das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis.